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ACHTUNG NUR NOCH BIS ZUM 20.02.2014

In Sofia im Bezirk Malinova Dolina, einem Studentenviertel, wurde am 29.März angeblich ein 87 Jahre alter Mann von einer Gruppe von 15 Hunden, angegriffen und verletzt. Er ist ins Krankenhaus gekommen und inzwischen leider gestorben. Er litt er an einer Herzerkrankung. Die Todesursache ist unklar.

„Die Tiere“, „die“ ihn angeblich verletzt haben, wurden eingefangen und sollten sofort getötet werden. Durch einen Einspruch von Tierschützern vor Gericht wurde dieses aber vorerst gestoppt. Es fragt sich nur für wie lange. Traurig ist, neben dem Tod des alten Mannes, dass eine nicht bewiesene Behauptung zum Anlass genommen wird, Jagd auf die Straßentiere  zu machen.

Die Medien hetzen die Massen auf, und diese nehmen es scheinbar dankbar an, es sollen schon Hunde gehetzt und getötet worden sein.

So wird in den Medien u.a. nach einem neuen Euthanasiegesetz gerufen. Der Minister für Landwirtschaft und Ernährung, Miroslav Naydenov, fordert die gesetzlich erleichterte Tötung aller Straßentiere und sogar Konzentrationslager außerhalb Sofias für die Tiere.



Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir leben in Europa, Ihr Land gehört zur EU. Wenn Sie so gegen die Straßenhunde vorgehen wollen, wie Sie es planen, können wir Sie nicht mehr zu einem zivilisierten Europa zählen.

Es wird von allen NGOs gefordert, ebenso von der WHO, die Straßentiere kastrieren zu  lassen, um die Populationen zu reduzieren.

Von Ihren Gemeinden wurden bisher keine Tiere kastriert. Die Tiere wurden von Tierschutzorganisationen, z.B. aus Deutschland oder aus Bulgarien, kastriert.

Die Tiere werden von Menschen unkastriert ausgesetzt,keiner zeigt Verantwortung für diese Lebewesen. Nun sollen diese Lebewesen wieder für die Verbrechen büßen, die Menschen ihnen angetan haben. Nicht die Tiere sind schuld, sondern die Menschen.

Zeigen Sie endlich Verantwortung für die Straßentiere, und nehmen Sie keine Rache. Denn Rache gegen hilflose, wehrlose Lebewesen ist einfach nur armselig und barbarisch und eines Landes, das zu Europa gehört, nicht würdig.

Mit freundlichen aber enttäuschten Grüßen


 
Bitte unterschreiben Sie diesen Protest gegen die Tötungsmaßnahmen und gegen die Forderung zu einem neuen Tötungsgesetz !

Ihre Unterschrift wird von uns an die entsprechenden Stellen weitergeleitet.

Füllen Sie das folgende Formular vollständig aus und klicken Sie anschließend auf den Knopf zum Abschicken Ihrer Protestmail:

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